Mittwoch, 26. Mai 1943

  • Tagebucheintrag, Buch 19618

    . Ziemlich gut geschlafen, fühlte mich fast wieder gesund, 2 Chr. 20,21 (Danket dem Herrn, denn seine Barmherzigkeit währet ewiglich).⁠ Hielt meine Übung nicht, telefonierte mit Adams, alles scheint in Ordnung zu kommen, räumte etwas auf, machte das Verzeichnis meiner Schriften für den Kurator, so wird es allmählig ernst. Will heute Nachmittag in die Fakultätssitzung gehen; um ½ 6 zum Friseur, um 6 Gutjahr im Bristol treffen.⁠ Nahm fortwährend von meinem Arbeitszimmer Abschied; ob ich das alles wohl wiederfinde? Nachmittags Fakultätssitzung, starb fast vor Einsamkeit und Angst vor diesen Menschen und ihrer Scheinbeschäftigung, besonders Berber und Emge. Sprach für Michaelis, am nettesten noch der alte Heymann. Protestierte dagegen, daß Tukas Buch wissenschaftlich sei und bei ihm scheinbar ist die ; trat für die Habilitation von Hahn ein.⁠ Kohlrausch gab mir ein Pulver gegen Ischias. Ich kroch dann zum Bristol, ließ mir die Haare schneiden. Traf um 6 Gutjahr, trank einen Wermut mit ihm. Sprachen über S.A. und J.V. Um ¼ 7 Schroer, zusammen zu mir, aßen zu Abend, tranken eine Flasche Drohner und eine Flasche Rotwein; sprachen über den kommenden Terror, Schroer war grauenhaft; sie wollen alle Juden auf dem ganzen Erdboden vertilgen. Gutjahr war nett und frisch, problemlos, besser als . Begleitete ihn um ½ 10 zur Bahn. Schroer wurde um ½ 11 abgeholt.

    Mittwoch, 26/5 43. Ziemlich gut geschlafen, fühlte mich fast wieder gesund, 2 Chr. 20,21 (Danket dem Herrn, denn seine Barmherzigkeit währet ewiglich Und er unterwies das Volk, und stellte die Sänger dem Herrn, daß sie lobeten in heiligem Schmuck, und vor den Gerüsteten herzögen und sprächen: Danket dem …

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