Mittwoch 13/10 43. Herrlicher Morgen, glücklich und zufrieden, mutig und überlegen. Nach dem Frühstück mit Duschka zusammen eine Nachnahme von der Post geholt, es war wahrhaftig der Kaffee von Reuschenbach. Große Freude, aber betrübt durch [die] Hörigkeit Ännchens und die ekelhafte Perspektive, die sich daraus ergab. Unglaublich schönes Wetter, blauer Himmel. Schrieb an das Harnack-Haus, wegen einer Wohnung mit . Morgens Alarm. Nach dem Mittagessen auf den Saley, unglaublich schöner Herbsttag, blauer Himmel und bunte Wälder, auf dem Ibsenstein Weizsäcker Wahrheit und Wahrnehmung gelesen und mich meiner Jugend erinnert, über die Höhe des Saley; als ich in der Nähe der Bracht war, wieder Tagesalarm (½ 4). Dachte gerührt an Mutius, der mir 3 Flaschen schönen Bordeaux geschickt hat, Blick auf Wildewiese, ergriffen von dem „Zug“, von der Bewegung dieser ruhenden Berge, dazu Weizsäcker gelesen. Um 5 zu Hause Kaffee getrunken, eine Stunde im Bett ausgeruht, zum Abendessen eine Flasche Rotwein, zu der ich auch Ännchen einlud, sie ging zu einer Geburtstagsfeier und wir sahen, wie die arme Mutter darunter gelitten hat, daß sie niemals zu Hause blieb und zu Fremden lief, spielte mit dem Vater Skat, dann bald ins Bett. Der tägliche Angelus der Kirche von Eiringhausen oder Plettenberg.
Mittwoch, 13. Oktober 1943
Tagebucheintrag, Buch 19618
Mittwoch 13/10 43. Herrlicher Morgen, glücklich und zufrieden, mutig und überlegen. Nach dem Frühstück mit Duschka zusammen eine Nachnahme von der Post geholt, es war wahrhaftig der Kaffee von Reuschenbach. Große Freude, aber betrübt durch die Hörigkeit Ännchens und die ekelhafte Perspektive, die sich daraus ergab. Unglaublich schönes …