Samstag, 13. November 1943

  • Tagebucheintrag, Buch 19618

    . Bei Freyer gefrühstückt, um ein paar Pengö⁠ zu sparen.⁠ Wieder ins Hotelzimmer zurück, gebadet, todmüde, willenlos, wieder im Bett. Um ¼ 1 kam Freyer, wir aßen bei Gundel zu Mittag, dann zur Bahn, im überfüllten Zug, 1. Klasse, aber noch einen Platz bekommen. Nettes Gespräch mit einem Deutschen und einem Bulgaren, mit ihnen eine Flasche ungarischen Wein getrunken und meine letzten Pengö ausgegeben. Der Deutsche erzählte ungarische Witze, der Bulgare hatte in Greifswald bei Biermann promoviert. In Wien war Kličković am Bahnhof, wir fuhren gleich zu seiner Wohnung, schönes Abendessen mit viel Wein, die liebe Frau Kličković. Mein Herz tat mir weh vor Mitleid mit dem serbischen Volk. Um 12 zu Bett. Schöne Wohnung, altes Haus.

    Samstag, 13/11. Bei Freyer gefrühstückt, um ein paar Pengö zu sparen. Wieder ins Hotelzimmer zurück, gebadet, todmüde, willenlos, wieder im Bett. Um ¼ 1 kam Freyer, wir aßen bei Gundel zu Mittag, dann zur Bahn, im überfüllten Zug, 1. Klasse, aber noch einen Platz bekommen. Nettes Gespräch mit einem …

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