Donnerstag, 2/12 43. Immer traurig und Angst vor der Abgeschnittenheit. Ging vor dem Frühstück mit Ännchen zur Sparkasse, um die Sparkassenbücher des Vaters zu liquidieren. Nach dem Frühstück zu Hause an Popitz geschrieben, einiges besorgt, den Bericht über Ungarn. Nachricht, daß die Handelshochschule zerstört ist, immer deprimiert und einfach fertig. Die Einladungen zu den Vorträgen (, Bildungsinspektion in Kiel) blieben einfach liegen. Kann kaum die Hand heben, warte auf den Wein, des Abends. Allmählig hört er auch auf und es kommt nichts nach. Schreibe etwas an dem Vortrag über den Juristen, Bericht über Ungarn, nach dem Essen begleitete ich Ännchen, die ihren verlorengegangenen Spitz aus Ohle zurückholte, es war deprimierend, Brief an Popitz, hat den Mann namens Alof besorgt, auch ein Telegramm. Duschka blieb im Bett, wegen ihrer Erkältung und ihrer Halsschmerzen. Abends trank ich eine Flasche Rotwein, gab allen etwas mit, sodaß mir nicht viel übrig blieb, ziemliche Abscheu vor Üssies Neurosen und Herrschsucht. Müde um 10 ins Bett, mit Claire noch geplaudert, Poe gelesen, mit großem Interesse (Rodman). Viele Flugzeuge flogen die ganze Nacht über uns hin.
Donnerstag, 2. Dezember 1943
Tagebucheintrag, Buch 19618
Donnerstag, 2/12 43. Immer traurig und Angst vor der Abgeschnittenheit. Ging vor dem Frühstück mit Ännchen zur Sparkasse, um die Sparkassenbücher des Vaters zu liquidieren. Nach dem Frühstück zu Hause an Popitz geschrieben, einiges besorgt, den Bericht über Ungarn. Nachricht, daß die Handelshochschule zerstört ist, immer deprimiert und einfach …