Duška Schmitt (1903-3.12.1950)
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GND-ID: 116799471
Erwähnt in 220 Einträgen
- Tagebucheintrag vom 9.3.1943: einige Stunden solcher Sammlung in der Einsamkeit, weil meine Frau und meine Tochter weg sind. Gefühl der Auserwähltheit ohne Gefühl
- Tagebucheintrag vom 12.3.1943: 12/3 43. In Erwartung der Rückkehr Duschkas und Animas aus Plettenberg. Die Iden des März. Nachts Brief
- Tagebucheintrag vom 21.3.1943: würde Ostern abschrecken. Nachmittags der Geburtstag des Patenkindes von Duschka, Axel Weber. Schreckliches Kollegengespräch mit Weber über Berber (den Grewe
- Tagebucheintrag vom 25.3.1943: Mittags fing Marie die Ratte; dank der Klugheit von Duschka, die sich die richtige Methode ausgedacht hatte. Sehe darin ein
- Tagebucheintrag vom 28.3.1943: vertrauensvoll. Du liebe Mutter, ich war doch dein bevorzugter Sohn. Duschka weinte, wir beschlossen morgen zusammen nach Plettenberg zu reisen. Um
- Tagebucheintrag vom 29.3.1943: war mir nicht vergönnt (Mahnung der Mutter?). Bequeme Fahrt mit Duschka bis Hagen, die Dissertation von Hahn über Lorenz von Stein
- Tagebucheintrag vom 1.4.1943: bin ich durch diese kapitalistischen Zeiten geflogen. Die beruhigende Wirkung Duschkas. Abends noch das Geld der Mutter gezählt, zu viert. Schlecht
- Tagebucheintrag vom 2.4.1943: ; die Arbeitspsychologin aus Beuthen gab mir Lersch (Schülerin Poppelreuters). Duschka schlief in ihrem Abteil. Erfuhr etwas über die chemischen Mittel
- Tagebucheintrag vom 4.4.1943: 12 telefonierte es: Voralarm. Nach Hause gerannt, Herzklopfen und geschwitzt. Duschka war auf und schrieb Briefe, ich wartete noch, aber es
- Tagebucheintrag vom 5.4.1943: Nichts. Zum Abendessen eine Flasche Bordeaux, nachher ein Spaziergang mit Duschka, schöner, klarer Sternenhimmel. In Erwartung eines Luftangriffs. Ensor vom
- Tagebucheintrag vom 5.4.1943: Einschlags: (Luftangriff auf Frankfurt am Tag 4 Tage ohne Post). Duschka betet, ich sage: des geringsten Eichenfalles Wirkung grinst im Weltenraum
- Tagebucheintrag vom 9.4.1943: lesen wollte; las einiges andere, tiefer Schatten tiefster Verzweiflung, überflüssig. Duschka zum Arbeitseinsatz aufgerufen, hoffnungsloses Versinken. Mit der Untergrundbahn zurück,
- Tagebucheintrag vom 10.4.1943: der Oper heute Nachmittag. Mittags ausgeruht, gebadet, über die Unpünktlichkeit Duschkas geärgert, um ½ 4 zur Oper. Goruneanu war da, kam mir
- Tagebucheintrag vom 11.4.1943: Tag gearbeitet hätte. Um ½ 6 aufgestanden, mit Anima und Duschka herumgeplaudert, nichts getan, Wagner und Beck angerufen. Um 7 kam
- Tagebucheintrag vom 12.4.1943: Uhr mit ihm geplaudert, wozu ich eine Flasche Moselwein trank. Duschka brachte die Tante Luise zur Bahn, die angstvoll wegen ihrer
- Tagebucheintrag vom 13.4.1943: Interesse, Identifikation sogar, und abstoßende Nazihaftigkeit. Um ½ 8 mit Duschka zu Popitz, dort schönes Abendessen, Rotwein, mit Corrie über ihren
- Tagebucheintrag vom 13.4.1943: Der lustige Fehler Duschkas: Man hat ihr was zu Schulden kommen lassen.
- Tagebucheintrag vom 15.4.1943: müde nach Hause, todmüde und erschöpft eine Stunde ausgeruht, mit Duschka zu Jessens, 2 Flaschen Wein zurück, von Uwe verabschiedet, der
- Tagebucheintrag vom 16.4.1943: zusammen zu Abend, sehr nett, aber Wirsing störte doch sehr. Duschka sprach von Kroatien und Serbien, er war frisch, schien aber
- Tagebucheintrag vom 17.4.1943: , die Recht gehabt hat, jetzt zu gehen. Füllte mit Duschka das Raumbewirtschaftungsformular aus. Grauenhafte Angst. Nach dem Essen konnte ich
- Tagebucheintrag vom 18.4.1943: bin und keines Widerstands mehr fähig. Dann zu Hause auf Duschka gewartet, große Angst um sie, sie war bei Vater
- Tagebucheintrag vom 20.4.1943: tranken einen Cognac, erzählten über Brehm (dem Blötz nicht traut, Duschka findet ihn ). Nachmittags sprang mir der Vers Dan. 5.30
- Tagebucheintrag vom 21.4.1943: noch etwas über Freundschaftslinien. Nach dem bescheidenen Abendessen herumgelegen, mit Duschka geplaudert, die sehr müde war, überlegt, wen man für Ostersonntag
- Tagebucheintrag vom 22.4.1943: Holte für Duschka, die in die Kirche ging, auf der Bank 250 Mark
- Tagebucheintrag vom 23.4.1943: , Jup, Schroer, Frau von Schnitzler. Am Schreibtisch. Angst, weil Duschka sich für eine Serbin einsetzt und sogar Ostersonntag nach Falkensee
- Tagebucheintrag vom 24.4.1943: für mich, las Häusser über den Rheinbund, die vielen Anzüglichkeiten. Duschka kam aus der Kirche und erzählte von den armen russischen
- Tagebucheintrag vom 25.4.1943: Dilettanten und Zauderer oder die nationalliberalen Dummköpfe. Wir warteten auf Duschka, die in der Kirche war und erst mittags kam, frühstückten
- Tagebucheintrag vom 26.4.1943: Freude, allmählig wächst auch das Ms. des Nomos der Erde. Duschka war mit Anima nach Falkensee gereist, zu dem Sklavenschinder,
- Tagebucheintrag vom 27.4.1943: furchtbar gelacht über ein Mensch zu sein von Sarastro. Duschka liegt zu Bett. Arbeitete noch bis ½ 12 an meinem
- Tagebucheintrag vom 29.4.1943: aßen in der Küche, weil die Köchin Ausgang hat. Mit Duschka und Anima. Sehr nettes Gespräch mit Ahlmann, der Nebel
- Tagebucheintrag vom 30.4.1943: zu Jessens wollen. Entsetzlich schwach und nachgiebig. Saß noch mit Duschka am Kamin bis 12. Dann müde zu Bett, konnte aber
- Tagebucheintrag vom 1.5.1943: Stand erst gegen 10 auf, frühstückte, sprach mit der guten Duschka, hörte, daß Hammerstein gestorben ist, mit 65 Jahren. So
- Tagebucheintrag vom 2.5.1943: das Manuskript meines Nomos, das Frau Giese geschickt hatte, mit Duschka zum Schauspielhaus, Morgenveranstaltung Kayssler, über Goethe, die Schauspiellust, immer dieselbe
- Tagebucheintrag vom 3.5.1943: (einem Freund von Wagner). Abends kam Appel, gab Anima und Duschka Französischstunde; fader Elsässer, fand ihn im Grunde scheußlich; schwächliches Bedürfnis
- Tagebucheintrag vom 4.5.1943: Wir hatten keinen Wein mehr, obwohl ich unwiderstehlichen Durst hatte. Duschka kam von ihren Besuchen bei Ungewitter und Frau Sombart. Ging
- Tagebucheintrag vom 5.5.1943: weg und fuhr nach Hause. Glücklich Anima zu sehen. Bei Duschka waren Serben, denen sie geholfen hat. Tief bedrückt von
- Tagebucheintrag vom 6.5.1943: verhaftet. Aber wie leid tut mir das alles. Trank mit Duschka Tee, freute mich über Anima, die Klavierlehrerin, Gräfin Strüve, ist
- Tagebucheintrag vom 7.5.1943: Landes, die Enttäuschung über die Deutschen, die Zustände in Kroatien. Duschka sah sehr gut aus, gestriegelt serbisch. Das Ganze war für
- Tagebucheintrag vom 11.5.1943: mit einem Ungar Karczay; zur Klosterstraße zum Atelier von Gilles; Duschka war da und der Chemiker Schmid; Popitz und Corrie waren
- Tagebucheintrag vom 13.5.1943: rief v. d. Heyden auf der Durchreise nach Holland an, Duschka wollte mich nicht wecken, er wollte später anrufen, tat es
- Tagebucheintrag vom 14.5.1943: einen Nagel durch den Kopf schlägt. Vorbildlicher Nationalismus. Traum von Duschka: Sie sieht Hans Popitz in einem weißen Hemd fröhlich und
- Tagebucheintrag vom 16.5.1943: der auch ein Mensch war; ich begleitete sie zum Autobus; Duschka fand sie so schlecht angezogen. Abends der Anruf von Trans-Ozean
- Tagebucheintrag vom 17.5.1943: Wirtschaftsverwaltung und Selbstverwaltung. Sehr nett. Wir aßen mit Appel zusammen, Duschka war sehr verschwenderisch mit der letzten Wurst, tranken eine Flasche
- Tagebucheintrag vom 18.5.1943: freute sich Anima auf den Freischütz. Ich ruhte gut aus, Duschka wieder unpünktlich. Um ½ 5 gingen sie zur Oper. Ich
- Tagebucheintrag vom 20.5.1943: mit seinen 5 Kindern). Wir aßen schön zu Abend, Duschka hatte gute Kartoffeln, Anima betete (was ihn offenbar halb freute
- Tagebucheintrag vom 22.5.1943: ihn nicht taktvoll genug behandelt zu haben, sprach noch mit Duschka und Peter. Völlige Verzweiflung und Gefühl des Endes. Wette mit
- Tagebucheintrag vom 25.5.1943: ihn trotz der Kälte zur U-Bahn, zurück. Früh zu Bett. Duschka war bei der Bank, wegen der Devisen für Spanien.
- Tagebucheintrag vom 27.5.1943: Donnerstag, 27/5 43. Jes. Der Mann der Schmerzen, stellvertretende Leiden. Duschka hat von Hahm : er erscheint im schwarzen Rock in
- Tagebucheintrag vom 28.5.1943: pünktlich um 6 1/4, wir frühstückten zusammen und fuhren mit Duschka und Anima zum Flughafen.
- Tagebucheintrag vom 13.6.1943: aber so fest, daß ich nicht dazukam, aufzustehen (sagte zu Duschka, die mich weckte: Was, in Madrid Alarm?). Popitz rief um
- Tagebucheintrag vom 14.6.1943: halte, ist alles verloren. Wie lange noch diese furchtbare Schande. Duschka hat einen Sekretär für ihre serbische Korrespondenz. Ich armer Teufel.
- Tagebucheintrag vom 15.6.1943: wütend wegen der unpünktlichen Duschka, im Regen zu Popitz, dort mit Jessen und Frau zusammen.
- Tagebucheintrag vom 17.6.1943: bei Siebert seine Habilitationsschrift eingereicht), mit Maiwald Kaffee getrunken, während Duschka mit Anima und Fräulein Petrović bei einer Serbin ist, wir
- Tagebucheintrag vom 19.6.1943: getrunken, keine Tischrede, todmüde, furchtbare Depressionen, erdrückt von dem Serbentum Duschkas, um ½ 4 zu Hause, 3 Stunden im Bett. Um
- Tagebucheintrag vom 20.6.1943: Frau Giese gewartet, etwas zurecht gemacht. Erdrückt von dem Übergewicht Duschkas, einsam wie nur je in meinem Leben, in den traurigsten
- Tagebucheintrag vom 22.6.1943: geschlafen, gut ausgeruht, um ½ 7 zu Frau Marcks mit Duschka; bescheidenes Abendessen, nachher kamen Gebsattel und der Nachbar Behrens und
- Tagebucheintrag vom 25.6.1943: von dem guten slowenischen Wein angenehm betäubt. Packte schnell ein. Duschka kümmert sich nur noch um ihre Serben. Zum Glück kam
- Tagebucheintrag vom 27.6.1943: mit meinen 6 Flaschen Wein, um ½ 11 zu Hause, Duschka machte mir Bratkartoffeln, Anima schlief schon. Erzählte ihr, trank eine
- Tagebucheintrag vom 28.6.1943: will zum Geburtstag wiederkommen. Nach dem Essen Rehfelds Examensarbeiten. Mit Duschka noch ein Spaziergang durch den Park. An den toten
- Tagebucheintrag vom 29.6.1943: kommen, denn ich bin doch auch zu ihrem Geburtstag gekommen); Duschka kam aus dem Konzert und fand, daß die 5. Sinfonie
- Tagebucheintrag vom 29.6.1943: Duschka kommt aus dem Furtwängler-Konzert, 4. Symphonie, sehr schön. 5. Symphonie
- Tagebucheintrag vom 30.6.1943: dann wartete ich auf Fräulein Klocke, die Westfälin, die Duschka maniküriert; tranken eine Flasche Moselwein, nett unterhalten, wie mit
- Tagebucheintrag vom 1.7.1943: Zu Hause 2 Stunden ausgeruht, dann in der Küche mit Duschka und Anima gegessen, eine Flasche Erdener Herrenberg getrunken. Um 10
- Tagebucheintrag vom 2.7.1943: 10 wieder zu Hause. Trank noch eine Flasche Kreuznacher mit Duschka und ging müde zu Bett. Zwangsvorstellung: Wie kommt die Kiste
- Tagebucheintrag vom 3.7.1943: wir sprechen über Heidegger, Nietzsche, den Begriff der Entdeckung, Spanien). Duschka übernimmt es, die Kiste Wein vom Anhalter Bahnhof zu besorgen.
- Tagebucheintrag vom 4.7.1943: Traum, , in einer Eisenbahn, in der Blemke, Anima und Duschkaim Nebenabteil. Müde bis 10 im Bett. Etwas notiert, den Bericht
- Tagebucheintrag vom 5.7.1943: Anima wurde krank (Schüttelfrost sagte Duschka, es war aber nur ein Frösteln). Wir aßen zu dritt
- Tagebucheintrag vom 6.7.1943: also eine schöne Galgenfrist. Eine Flasche Rotwein zum Abendessen, mit Duschka geplaudert, noch einen Cognac getrunken, um 11 hinaufgegangen; etwas gelesen
- Tagebucheintrag vom 8.7.1943: des Nicht-Gezirps im Ohr. Zog mich bequem an, wartete bis Duschka fertig war und ging mit ihr zum Autobus, mit schönen
- Tagebucheintrag vom 9.7.1943: gelesen (das interessiert mich brennend, daran möchte ich anknüpfen), mit Duschka über Köln gesprochen, und um ½ 12 ins Bett, in
- Tagebucheintrag vom 11.7.1943: eine wunderschöne Gesellschaft, schönes Essen und guter Wein; unglaubliche Leistung Duschkas, war sehr glücklich, omine auctus, Popitz sprach schön am Tisch
- Tagebucheintrag vom 12.7.1943: vertan! Verzweiflung dieses Lebens. Trost der guten, klugen und festen Duschka. Süße Gewohnheit des Lebens? Oh Gott. Hier enthüllen sich die
- Tagebucheintrag vom 14.7.1943: unterwegs Seversky, den mir Friedensburg gegeben hatte. Traf am U-Bahnhof Duschka, sie ging zu Goruneanu's Wohnung. Dort sehr hübsches Frühstück, mit
- Tagebucheintrag vom 15.7.1943: zu Hause, nach dem Essen ausgeruht. Um ½ 5 mit Duschka zur Finkenstraße, bei Alfred Schmid,
- Tagebucheintrag vom 17.7.1943: geheimnisvoll, El Bosco. Um 5 Haller, über Spanier, Amerikaner, Christen. Duschka telefonierte noch einmal nach Cloppenburg und erreichte Claire im letzten
- Tagebucheintrag vom 18.7.1943: Haus ist jetzt voll. Dann kamen 10 serbische Bäuerinnen zu Duschka. Traurig in meinem Zimmer, am Arbeitstisch, die frechen Antworten von
- Tagebucheintrag vom 18.7.1943: Traum von Groh, er will zum Abendessen bleiben, Duschka weint, auch Anna; es kommen noch sein Sohn und seine
- Tagebucheintrag vom 20.7.1943: nach Wein, trank nur Mineralwasser und ging früh zu Bett. Duschka wollte noch Wein trinken, mit Claire und Tante Luise, aber
- Tagebucheintrag vom 21.7.1943: tun, lasse mich einfach fallen, alles lacht über mich, meine Frau, mein Kind, meine Kollegen. Zu Hause ein Glas Nahewein getrunken,
- Tagebucheintrag vom 23.7.1943: gelegen, erkältet, im linken Ohr, abends eine Flasche Rotwein mit Duschka, Claire und Tante Luise; die Kinder singen entzückend; Anima
- Tagebucheintrag vom 26.7.1943: Frau Hahm) und teilte die Entlassung Mussolinis mit. Sprach mit Duschka darüber. Tief ergriffen. Erinnerte mich des Gesprächs mit ihm. In
- Tagebucheintrag vom 27.7.1943: ich keinen Wein mehr. Begleitete Weber zum Bahnhof Lichterfelde West. Duschka ist krank und im Bett. Frau Niermann rief an und
- Tagebucheintrag vom 31.7.1943: unterbrochenen Schlafes. Die Zeitung hält die Fassade aufrecht. Die Unpünktlichkeit Duschkas, das Geschrei der Kinder, die entsetzliche Isoliertheit und Einsamkeit. Flucht
- Tagebucheintrag vom 1.8.1943: wieder zu Hause, das große Fräulein Samić, eine Serbin, half Duschka und ordnete die Papiere, wir überlegten abends, daß Duschka und
- Tagebucheintrag vom 2.8.1943: daß ich solche Menschen nicht ignorieren kann. Letzter Abend mit Duschka und Claire und den Kindern. Soll man das furchtbare Fräulein
- Tagebucheintrag vom 3.8.1943: der S-Bahn zum Lehrter Bahnhof; auf dem Bahnhof Friedrichstraße tat Duschka, in gewohnter Sicherheit, einen belgischen Arbeiter auf, der uns die
- Tagebucheintrag vom 6.8.1943: Freitag, 6/8 43. Karte von Duschka und Anima aus Cloppenburg; Anima hat das Zeugnisheft vergessen, das
- Tagebucheintrag vom 8.8.1943: an dem Manuskript gearbeitet, Hoche angerufen und für Dienstag verabredet; Duschka schrieb, daß sie Anima in Cloppenburg bei Wesselings untergebracht hat
- Tagebucheintrag vom 8.8.1943: von Gilles, Heldt und Nay, Ausdruck der Tatsache, daß meine Frau mein Schicksal bestimmt, wollte diese Stelle für Jünger abschreiben, tat
- Tagebucheintrag vom 10.8.1943: Schwindel hereinfiel. Schrieb fleißig an dem Nomos (die Abwesenheit meiner Frau). Schlief mittags und fuhr um 5 zu Augusta von Oertzen
- Tagebucheintrag vom 11.8.1943: geschrieben, Karte von Stapel, der in Salzwedel ist. Telegramm von Duschka, daß sie 18 Uhr kommt; rief noch bei Rugina an.
- Tagebucheintrag vom 12.8.1943: Auch Nachmittags, der Tag verging schnell, nett mit der beruhigenden Duschka gesprochen, Popitz, Ahlmann, Wagner eingeladen. Abends in der Küche allein
- Tagebucheintrag vom 16.8.1943: lange noch; Aufbruch, jeden Tag der Tod; Abbau. Die gute Duschka schlief mittags im Stuhl ein. Hoffentlich kann ich Donnerstag zu
- Tagebucheintrag vom 17.8.1943: Mir ging es allmählig wieder besser, Duschka hat mit Cloppenburg telefoniert.
- Tagebucheintrag vom 18.8.1943: wollte es gar nicht, es war nur der Wunsch von Duschka, die mit serbischer Herrschsucht den armen Rumänen in Anspruch nimmt.
- Tagebucheintrag vom 19.8.1943: Donnerstag, 19/8 43. Um 6 von Duschka geweckt, schnell angekleidet, mit Blötz, der sich rasierte, wir frühstückten
- Tagebucheintrag vom 19.8.1943: in Küntrop. Fräulein Mia spielte Mozart, wir schrieben der Mutter eine Karte. Ich ging mit Anima noch etwas an der
- Tagebucheintrag vom 20.8.1943: nett war, brachte ihr Zündhölzer mit. Schrieb eine Karte an Duschka und an Jup. Dann zum Kloster, die sympathischen Nonnen, zeigten
- Tagebucheintrag vom 24.8.1943: können. Herrschaft im Luftraum, mit einigen Leuten gesprochen, die gute Duschka ging mit Anna zur Rettungsstelle, ein Admiral Backenköhler kam, sprach
- Tagebucheintrag vom 25.8.1943: Zug nach Plettenberg trug. 7.12 von Hagen nach Plettenberg gefahren, Duschka schlief, fuhr die Lenne herauf, Rückkehr in die Heimat zum
- Tagebucheintrag vom 26.8.1943: paar Briefe geschrieben (an Weber-Schumburg), brachte sie zum Kasten, traf Duschka und Üssie, mit ihr bei Gerke, die uns Traubensaft gab
- Tagebucheintrag vom 27.8.1943: Um 6 auf, zur Heimat für die gute Oma, mit Duschka, Ännchen, Üssie. Gerührt und gestärkt. Das ist also mein Leben
- Tagebucheintrag vom 28.8.1943: der Höhe des Saley wunderschön das Angelus. Zu Hause hatte Duschka an Frau Jünger geschrieben, wegen der Kisten; nach Cloppenburg usw.
- Tagebucheintrag vom 29.8.1943: Sonntag, 29/8 43. Bis 10 im Bett, todmüde, deprimiert, Duschka gut ausgeschlafen, sucht Möbelwagen. Brief von Weber-Schumburg, wieder ein Telegramm
- Tagebucheintrag vom 30.8.1943: von Jup, abends kein Wein, Mineralwasser, früh zu Bett, während Duschka noch an Gilles schrieb. Behaglich, zu viel, überhaupt nichts gedacht;
- Tagebucheintrag vom 31.8.1943: korrigiert am Nomos, nach dem Essen mit dem Vater und Duschka Karten gespielt, dazu schlechten Rotwein getrunken. Dann furchtbare Angst, es
- Tagebucheintrag vom 1.9.1943: Hause, einige Briefe (von Schmid, Keiper, Leers, Frau Jünger). Mit Duschka zum Bahnhof, um Jup und Claire abzuholen, sie kamen aber
- Tagebucheintrag vom 3.9.1943: Wein, nachher noch Skat mit dem Opa und der guten Duschka, noch etwas Schnaps, Ännchen mit Fräulein Geschke ins Kino.
- Tagebucheintrag vom 4.9.1943: Kaffee, wieder Angriff auf Berlin, es regnete, zu Hause mit Duschka und Jup über Ludendorff, nach dem Mittagessen herumgelegen, schöner Kaffee
- Tagebucheintrag vom 5.9.1943: Mittagessen, gute Ente und eine Flasche Wein. Nachhergeschlafen. Dann mit Duschka, Claire, Jup und Üssie zum Friedhof, über uns flogen Luftjäger,
- Tagebucheintrag vom 7.9.1943: Wagen für den Abtransport unserer Möbel zu bekommen, wurde enttäuscht. Duschka war mit Claire beim Bürgermeister Brüggemann, der ihr sagte: So
- Tagebucheintrag vom 8.9.1943: Wichtiges. Geschlafen und dann nach dem Kaffee Spaziergang mit Jup, Duschka, Claire und Üssie in der Kersmecke. Es war ein schweres
- Tagebucheintrag vom 8.9.1943: habe hier in dem elterlichen Haus ein Obdach gefunden. Frau Schmitt ist auch hier und verbringt die Zeit mit zwecklosen Besuchen
- Tagebucheintrag vom 9.9.1943: So verging der Tag. Nachmittags geschlafen, nach dem Kaffee mit Duschka und Claire in Plettenberg Schuhe gekauft, ein Hut war nicht
- Tagebucheintrag vom 10.9.1943: ½ 6 aufgestanden, trotz der Müdigkeit, schnelles Brot; mit Jup, Duschka, Claire über Hagen nach Köln gefahren, um die Ruinen zu
- Tagebucheintrag vom 11.9.1943: 11/9 43. Im Abteil 2. Klasse geschlafen, mit Jup und Duschka. Um 5.24 fuhr der Zug von Olpe ab, um ½
- Tagebucheintrag vom 21.9.1943: Um 6 ¼ in Hagen, 7.12 weiter nach Plettenberg. An Duschka eine kurze Karte geschrieben. Es läutete, hielt das für den
- Tagebucheintrag vom 22.9.1943: die Berge. Völlig zerschmettert. Mittags kam etwas Sonne. Schrieb an Duschka und warte auf sie. Will zu Schranz nach Siedlinghausen. Nachmittags
- Tagebucheintrag vom 24.9.1943: Cloppenburg zurück, gab ihr einen Kuß; wir holten das Gepäck, Duschka hat 7 Enten mitgebracht. Rührend. Wir tranken schön Kaffee, dann
- Tagebucheintrag vom 25.9.1943: 25/9 43. Trotz des Schnupfens behaglich geschlafen, schönes Frühstück mit Duschka, Claire, Jup, letzter Vormittag mit Jup. Will mit ihm
- Tagebucheintrag vom 26.9.1943: will Dienstag reisen. Spielte mit dem Vater Skat, die gute Duschka ist entzückend, tut mir aber leid unter den meckrigen Motten
- Tagebucheintrag vom 27.9.1943: hat. Nachher eine Stunde Karten gespielt mit dem Vater und Duschka; die große Freude am Skatspielen hatte. Müde zu Bett, während
- Tagebucheintrag vom 28.9.1943: 12 zur Bahn nach Siedlinghausen, am Bahnhof Ida Thofel getroffen. Duschka und Üssie brachten mich zur Bahn, im Zug einen Augenblick
- Tagebucheintrag vom 28.9.1943: Frau von Schnitzler (28/9 43): Die psychischen Reserven von Frau Schmitt sind anscheinend unerschöpflich, und was mich selbst anbetrifft, so gilt
- Tagebucheintrag vom 1.10.1943: der sonderbaren Begegnung in Passau mit einer Russin, die bei Duschkas Geburtstag dabei war. Niermann kam, langweilig, aber irgendwie rührend. Zum
- Tagebucheintrag vom 2.10.1943: Nach dem Mittagessen nicht geschlafen, etwas ausgeruht, Duschka ging zu Kinkel, ich über Böddinghausen
- Tagebucheintrag vom 3.10.1943: schrieb an (Eggert, Frau Jünger, Schranz, Grauert) und ging mit Duschka und Üssie zum Grabe der Mutter. Schöner Abend; die Berge
- Tagebucheintrag vom 4.10.1943: nach Altenaffeln durch Blemke zurück. Todmüde, zu Hause kochte uns Duschka noch eine Suppe und schönen Apfelkuchen. Schlief dann 2 Stunden,
- Tagebucheintrag vom 5.10.1943: Tagesangriff auf Frankfurt. Um ½ 5 mit der armen, guten Duschka zur Stadt, beim Schuster Geck. Ein fröhlicher Toskaner, mit
- Tagebucheintrag vom 6.10.1943: Trank Kaffee, Telegramm von Frau von Schnitzler, daß ich mit Duschka kommen soll, doch war das Telegramm vom 2/10. Schrieb ihr
- Tagebucheintrag vom 7.10.1943: lud ihn zum Rotwein ein, wir tranken eine Flasche zusammen, Duschka kam auch hinzu, entzückender Junge, mit seiner Unbefangenheit und Knabenhaftigkeit,
- Tagebucheintrag vom 8.10.1943: zurückgestiefelt. Todmüde, fürchterlich verschwitzt, traf auf der Straße in Eiringhausen Duschka und Üssie, ging mit ihnen, trank bei Henke dummerweise kaltes
- Tagebucheintrag vom 9.10.1943: auf dem Bahnsteig. Guter Junge, wir aßen herrlich zu Abend, Duschka hatte gekocht, tranken viel Wein (Trittenheimer, Forster , Rotwein) bis
- Tagebucheintrag vom 10.10.1943: ihm Die letzte globale Linie, zu Hause schönes Mittagessen, das Duschka gekocht hatte, nachher nicht gut geschlafen, obwohl ich die Nacht
- Tagebucheintrag vom 11.10.1943: Montag 11/10 43. Gut ausgeschlafen, Duschka schlief weiter, frühstückte und schrieb an Popitz (will Urlaub nehmen,
- Tagebucheintrag vom 12.10.1943: und Eisenhandel entwickelt, ich schicke ein Telegramm: erscheint und lacht. (Duschka hat von Koschewnikoff
- Tagebucheintrag vom 13.10.1943: glücklich und zufrieden, mutig und überlegen. Nach dem Frühstück mit Duschka zusammen eine Nachnahme von der Post geholt, es war wahrhaftig
- Tagebucheintrag vom 14.10.1943: vorbei, um sie für übermorgen einzuladen, aber nicht getroffen. Mit Duschka Üssie von der Bahn abgeholt, traurig in diesem Gegeneinander der
- Tagebucheintrag vom 15.10.1943: dem Essen eine Stunde im Bett, um ½ 4 mit Duschka und Üssie nach Plettenberg, dort
- Tagebucheintrag vom 16.10.1943: , um 12 Uhr. Nachmittags um 4 kam Frau Pfeiffer, Duschka fühlte sich nicht wohl, wir tranken Kaffee, der leider zu
- Tagebucheintrag vom 17.10.1943: Ich gab ihr noch Wein, kam mir aber erbärmlich vor. Duschka ist müde und krank.
- Tagebucheintrag vom 18.10.1943: der Kleinbahn um ¼ 12 nach Eiringhausen zurück, zum Mittagessen, Duschka ist aufgestanden, aber noch krank, Ännchen und Geschke furchtbar,
- Tagebucheintrag vom 19.10.1943: Hilflosigkeit und Zerschmetterung. Nach dem Frühstück (Brief von Djuvara) mit Duschka zum Amt, dort 2 Stunden auf Lebensmittelkarten gewartet, den
- Tagebucheintrag vom 20.10.1943: dem linken Auge den Schädel blutig. Wir hoben ihn auf, Duschka sorgte gleich rührend, Fräulein Geschke blieb pomadig, brachte ihn zu
- Tagebucheintrag vom 21.10.1943: ich schleppte die schweren Koffer zur Bahn und fuhr mit Duschka nach Hagen. Bequeme Fahrt, nett unterhalten, dazu das Manuskript meines
- Tagebucheintrag vom 22.10.1943: nett und freundlich. War wieder etwas gerührt, schrieb Brief an Duschka, Wirsing (der mir einen Aufsatz über den Escorial geschickt hat),
- Tagebucheintrag vom 25.10.1943: mehr machen kann. Aber alles traumhaft und gleichgültig. Wartete auf Duschka, die morgen kommen will. Nach dem Essen zu Bett, um
- Tagebucheintrag vom 26.10.1943: immer etwas krank, Schmerzen im Rücken, rechts an den Rippen. Duschka schlief gut aus und war wieder fleißig; ich schrieb einen
- Tagebucheintrag vom 26.10.1943: dort. Setzte mich an den Tisch und schrieb etwas, während Duschka Entenbraten machte. Herrliches Abendessen unter dem Vorwand, meinen Namenstag zu
- Tagebucheintrag vom 27.10.1943: begleiten, trug ich ihre Sachen, das gute und eifrige Wesen, Duschka kam auch noch, ärgerlich, daß Claire uns nicht geweckt hatte.
- Tagebucheintrag vom 28.10.1943: , es komme noch ein Herzog von Galen. Ausgeschlafen, mit Duschka gefrühstückt, dann zum Fotografen, Widerwillen, wegen der Fotografien fürs portugiesische
- Tagebucheintrag vom 29.10.1943: über Portugal gelesen; begeistert von Heinrich dem Seefahrer und Pombal. Duschka ging um ½ 10 zur Bücherei, ich wartete auf die
- Tagebucheintrag vom 30.10.1943: Der Mann von der Bahn hat eine Flasche Rotwein bekommen. Duschka kam noch, nähte und wusch, ließ Fett aus, rührend, bis
- Tagebucheintrag vom 31.10.1943: Sonntag, 31/10 43. Nachts Sausen der Flieger, Duschka hatte Halsschmerzen (Scharlach?), immer in ex. Traum von Ritterbusch (um
- Tagebucheintrag vom 1.11.1943: Neurose wegen Frau und Kind. Im Krematorium. Um 9 mit Duschka und Hodler das Haus in der Harderslebener Straße besehen, sehr
- Tagebucheintrag vom 2.11.1943: Koffer, die aber gebracht wurden. Nach dem Essen wieder bei Duschka geschlafen. Nachmittags kam Ahlmann, zu meiner großen Freude, schöne Unterhaltung,
- Tagebucheintrag vom 3.11.1943: Müdigkeit, herumtelefoniert, im Wagen vom Minister zum Lehrter Bahnhof, mit Duschka, Augen der Opfer gesucht. Dann zum Friseur, zu Siebert, 1
- Tagebucheintrag vom 15.11.1943: des Autos erteilte. Um 2 zu Hause. Mit Popitz, glücklich, Duschka wieder zu sehen. Nach dem Essen ausgeruht, nachmittags ging
- Tagebucheintrag vom 16.11.1943: Popitz nach Steglitz zurück. Todmüde, eine Stunde ausgeruht, Freude an Duschkas Tüchtigkeit, überließ ihr alles, um 5 mit Popitz Tee getrunken,
- Tagebucheintrag vom 17.11.1943: Essen wieder ausgeruht, um 5 zu Frau Hahm (die mit Duschka die neue Wohnung schon besehen hat). Frau Keider und Hahm,
- Tagebucheintrag vom 18.11.1943: und erzählte in alter Weise. Plötzlich Alarm (furchtbare Angst um Duschka, sie kam aber im Augenblick, als die Alarmsirene ertönte), im
- Tagebucheintrag vom 19.11.1943: Bahnhof, das Gepäck gleich aufgegeben, schöner Platz im Zug. Duschka schlief meistens. Mit einem Major Westphal unterhalten, alter Generalstabler, er
- Tagebucheintrag vom 20.11.1943: noch nicht kam. An die Bahn. Um 6 nochmals gewartet. Duschka kochte. Schöner Abend, wieder das Patinirblau des sauerländischen Abends,
- Tagebucheintrag vom 21.11.1943: . Stand nicht auf, Jup fuhr schon um 6 Uhr, Duschka und Claire standen auf und machten ihm Kaffee. Schlief bis
- Tagebucheintrag vom 22.11.1943: Rotwein, der nicht besonders war, spielte mit dem Vater und Duschka Karten, trank nachher noch etwas Barack, und geriet wieder ins
- Tagebucheintrag vom 23.11.1943: bis 10 Uhr geschlafen, schönes Frühstück und etwas geschrieben, mit Duschka zum Schneider und zur Post, um ein Paket von
- Tagebucheintrag vom 24.11.1943: die Auswirkungen meiner Geistesprodukte, armer Kerl. Nachmittags ging ich mit Duschka einkaufen, zum Schneider (der eine Flasche Rotwein bekam), Balz, Post
- Tagebucheintrag vom 25.11.1943: Berlin hineinfahren. Jetzt sitze ich also wieder hier, ohne Nachricht. Duschka bereitete ihre Abreise nach Cloppenburg vor, machte mir ein herrliches
- Tagebucheintrag vom 26.11.1943: Österreicher), in Erwartung einer Nachricht von Berlin; entschloß mich, mit Duschka nach Hagen zu fahren, damit sie die schweren Koffer nicht
- Tagebucheintrag vom 27.11.1943: Samstag, 27/11 43. Nachts große Sorge um Duschka, daß sie friert. Morgens Traum: ich telefoniere; ich kann nicht
- Tagebucheintrag vom 28.11.1943: Zu schwach, um mit einigem Stolz jetzt einfach zu verzichten. Duschka hat sich von Popitz feiern lassen. Sehe an der armen
- Tagebucheintrag vom 29.11.1943: soll man hier tun? Keine Post, schönes Frühstück. Warte auf Duschka, hoffentlich kommt sie morgen, aber ich wage es nicht zu
- Tagebucheintrag vom 30.11.1943: werden; viel zu schwach dafür). Tiefe Sorge um Claire und Duschka. Nach dem Essen (Kaninchenfleisch) mit Üssie um 3 zum Bahnhof,
- Tagebucheintrag vom 1.12.1943: Schwung, doch erleichtert es mich, auf der Höhe zu gehen, Duschka scheint krank zu sein, sehr besorgt um sie, wenn ich
- Tagebucheintrag vom 2.12.1943: , hat den Mann namens Alof besorgt, auch ein Telegramm. Duschka blieb im Bett, wegen ihrer Erkältung und ihrer Halsschmerzen. Abends
- Tagebucheintrag vom 3.12.1943: Traurig um 10 Uhr auf, behaglich angekleidet, machte mir Kaffee, Duschka blieb zu Bett, Fräulein Geschke ist abgereist, der Kaffee belebte
- Tagebucheintrag vom 4.12.1943: Samstag, 4/12 43. Duschka ist die Nacht krank und stöhnend. Traurig um 9 aufgestanden,
- Tagebucheintrag vom 5.12.1943: , die den ganzen Vormittag spielte (trotz der Kopfschmerzen von Duschka). Mit Üssie zum Grab der Mutter, einen Kranz dorthin gebracht.
- Tagebucheintrag vom 6.12.1943: sagt: Du bist naiv, das traf mich sehr. Die arme Duschka wird schlecht bedient. Und magert ab im Bett. Nach dem
- Tagebucheintrag vom 7.12.1943: Angst vor der Eisenbahn. Mit Ännchen in der Küche gefrühstückt. Duschka eine Tasse Kaffee gemacht. Mehrere Briefe geschrieben, aber keine Nachricht
- Tagebucheintrag vom 8.12.1943: erst um ¼ 11 auf, machte mir den Kaffee, brachte Duschka eine Tasse, schöner Brief von Popitz, der mich glücklich machte,
- Tagebucheintrag vom 10.12.1943: nach Berlin reisen, wenigstens für einige Tage. Trank Kaffee, mit Duschka und Ännchen, die beide im Bett lagen, das meiste mit,
- Tagebucheintrag vom 11.12.1943: machte und mein Selbstbewußtsein wieder stärkte. Wartete auf das Frühstück, Duschka scheint es besser zu gehen. Keine Nachricht von Adams aus
- Tagebucheintrag vom 13.12.1943: und bei Michaelis wohnt. Wie traurig; soll ich nach Berlin. Duschka zugeredet, daß sie nicht nach Cloppenburg fährt. Frau Hahm schrieb,
- Tagebucheintrag vom 18.12.1943: als unsere), lächerliche Situation, armes Karlchen, Bruder Kellermeister, fürchte, daß Duschka noch kein Gefühl der wirklichen Situation hat. Warum lasse ich
- Tagebucheintrag vom 20.12.1943: kam um ½ 9, ich begleitete sie zur Post, schrieb Duschka, bildete mir ein, heute fertig zu werden mit den Möbeln,
- Tagebucheintrag vom 21.12.1943: er nicht mehr Referendar ist. Trug mir den Mantel von Duschka. Fuhr um 11 mit dem Wagen zum Potsdamer Bahnhof.
- Tagebucheintrag vom 22.12.1943: Mittwoch, 22/12 43 bis 11 Uhr geschlafen, traurig aufgestanden, Duschka ist noch schwer erkältet. Anima ist entzückend. Machte mich zurecht,
- Tagebucheintrag vom 23.12.1943: ohne Wohnung, die grauenhafte Unverschämtheit dieses sogenannten Lebens. Ging mit Duschka zu Frau Pfeiffer, brachte ihr ein Glas Honig, zur Apotheke.
- Tagebucheintrag vom 24.12.1943: recht schlafen, wurde um 9 wieder wach, stand später auf, Duschka ist mit Üssie ins Dorf, mit Anima den Angelus gebetet,
- Tagebucheintrag vom 25.12.1943: krank war und nach dem Frühstück wieder zu Bett ging. Duschka schwärmte von den serbischen Weihnachten. Ich wußte nicht, was ich
- Tagebucheintrag vom 26.12.1943: großartiges Mittagessen, alle Schmitts fühlten sich bedrückt von dieser Breite Duschkas. Ännchen blieb im Bett. Nach dem Essen geschlafen, Duschka stand
- Tagebucheintrag vom 27.12.1943: Montag, 27/12 43. Bis ½ 10 im Bett, Duschka ist wieder krank und fürchtet, Diphteritis zu haben, ich überlege
- Tagebucheintrag vom 28.12.1943: und war schon um ½ 12 wieder in Plettenberg. Sagte Duschka nichts von der Sache, sie ist noch zu Bett; auch
- Tagebucheintrag vom 29.12.1943: Widerwillen vor Berlin und vor Popitz, der mich dahin lockt. Duschka stand auf. Ich schrieb an das Betriebsamt, an Werner Weber
- Tagebucheintrag vom 29.12.1943: An Adams 29/12 43. Frau Schmitt will unbedingt nach Berlin zurück Nun, Petrowitsch, dann wandern wir
- Tagebucheintrag vom 30.12.1943: Donnerstag, 30/12 43. Duschka stand mit Anima auf, um in die Stadt zu gehen.
- Tagebucheintrag vom 31.12.1943: den letzten Nachrichten über den Terrorangriff von Mittwoch abend. Aber Duschka hat Mut und will hingehen. Sie ist mit Anima nach
- Tagebucheintrag vom 1.1.1944: machte ihm eine Tasse Kaffee, aßen den schönen Kuchen, den Duschka gebacken hatte, erzählte vom Plettenberger Klub (der durch Bebombung zerstört
- Tagebucheintrag vom 2.1.1944: getrunken, endlich wieder einen Augenblick am Schreibtisch. Der Sekunde überlassen. Duschka hat kein Fieber mehr und stand auf. Freute mich, im
- Tagebucheintrag vom 3.1.1944: sehr armselige Situation, ein Rest von Steinlein ermöglicht es mir, Frau und Kind anständig zu ernähren. Wie lange noch in einem
- Tagebucheintrag vom 4.1.1944: morgen. Nachricht, daß Berlin diese Nacht wieder angegriffen ist. Mit Duschka zur Post, sie gab Briefe nach Kroatien auf. Trafen Frau
- Tagebucheintrag vom 5.1.1944: . Um ½ 7 geweckt, traurig und müde, aber aufgestanden, Duschka hatte Halsschmerzen und blieb im Bett. Trank schönen Kaffee und
- Tagebucheintrag vom 7.1.1944: bedrückt, Schmerz im Oberarm, Gefäßgeräusche im Ohr und im Hinterkopf. Duschka ist noch im Bett. Anni hat telefoniert, daß sie in
- Tagebucheintrag vom 8.1.1944: an Fräulein Samić), sie werden aber wohl nicht mehr ankommen. Duschka läßt sich nicht aus ihrem Tempo treiben; traurig nach Hause,
- Tagebucheintrag vom 8.1.1944: aus Faulheit oder Dummheit nicht aus dem Bett; holte auch Duschka nicht. Ich war ärgerlich und wütend, schöner Brief (das gastlichste
- Tagebucheintrag vom 9.1.1944: Gedränge, umsteigen, das viele Gepäck. Aber die beiden vorzüglichen Frauen, Duschka und Claire, überwanden alles. Wir bekamen einen Platz I Klasse
- Tagebucheintrag vom 10.1.1944: sehr glücklich und verabredete mich für morgen. Freute mich über Duschka und Claire, die sehr unternehmend waren. Nettes Frühstück mit dem,
- Tagebucheintrag vom 11.1.1944: Voralarm, einen Augenblick wurde heftig geschossen, ich stand auf, auch Duschka und Claire, aber wir gingen nicht in den Luftschutzkeller und
- Tagebucheintrag vom 17.1.1944: Wein, durch Vermitteln von Weber-Schumburg beim Barkellner. Fuhr nach Schlachtensee, Duschka war entzückend, die Unverschämtheit von Müller-Albrecht scheint auch den Behörden
- Tagebucheintrag vom 18.1.1944: Ebene geführt; innerlich ganz passiv; alles war die schreckliche Sorge Duschkas, nicht meine eigene. Aß mit Anni und Tante Claire schon
- Tagebucheintrag vom 19.1.1944: mit Hodler, freute mich an der Klugheit und dem Takt Duschkas. Um 5 ¼ mit Hodler zurück, vom Bahnhof Steglitz nach
- Undatierter Tagebucheintrag: wegen des Müller-Albrecht, freute mich über die Energie von Duschka und Claire, sah ihre Betten, das Eßzimmer ist schon eingerichtet.
- Undatierter Tagebucheintrag: Magen. Allmählig ging es natürlich, überlegte meinen Brief, telefonierte mit Duschka, ging nach Steglitz zum Bahnhof, fuhr zur Universität, dort diktierte
- Undatierter Tagebucheintrag: Popitz klopfte, weil Alarm ist. Also wieder dasselbe, Sorge um Duschka, wohl Kindheitsaffekt, Mutter und Schwester (daher habe ich auch eine
- Undatierter Tagebucheintrag: half Bücher aufräumen, glücklich über das Wiederbegegnen mit den Büchern, Duschka war lieb und nett, ebenso Claire und Anni. Wir aßen
- Undatierter Tagebucheintrag: über Epp als Füsillade (de Bonald), schönen Tee getrunken mit Duschka und Claire. Wir fuhren um ½ 1 nach Steglitz,
- Undatierter Tagebucheintrag: Brief an Jünger, 28/XI 43. (Über Ungarn, Duschka ist nach Cloppenburg gereist). Alle Berechnungen und Pläne werden
- Undatierter Tagebucheintrag: Dienstag 14/12. 7.49 von Plettenberg nach Berlin (Ännchen und Duschka am Bahnhof), gut ausgeruht, im Zug von Hagen nach Berlin
- Undatierter Tagebucheintrag: der Erinnerung an den September 1923 und meinen Brief an DuschkaBerge mehr der Fülle und auf eine wunderbare, immer neues Glück