Freitag, 11. Juni 1943

  • Tagebucheintrag, Buch 19618

    . Morgens um 6 aufgestanden, Aufregung der Abreise, Castro-Rial kam zu meiner unendlichen Freude, ich hatte schon gefürchtet, er sei böse auf mich. Große Liebe zu ihm; dann noch Conde, wir fuhren 7 ¼ zum Flughafen, frühstückten dort noch, Gepäckkontrolle ging gut, meine Befürchtungen wegen des Koffers erwiesen sich als unbegründet, flog um 8.30 ab, herrlich nach Barcelona, über die kastilische Hochebene; in Barcelona war Reuschenbach, wundervoll, gab mir Trüffel für Anima, wir tranken zusammen Kaffee, kaufte noch etwas Wein, lieh mir 26 Peseten, Paßkontrolle, Gepäckkontrolle, alles ging wunderbar, erzählte von , Peterson, die sonderbare Wendung in meiner Beurteilung. Fröhlich weitergefahren, herrlich über das Mittelmeer, nach Lyon; um 2 Uhr, dort 10 Minuten Aufenthalt, weitergefahren nach Stuttgart, die grauenhaften Schwaben, Ekel, Wut, Verdunklung. Um ¼ 5 weiter nach Berlin, alles ohne jede Sorge, nur wegen meines Gepäcks. Pünktlich um 7 ¼ in Berlin, Last mit dem Gepäck, rief zu Hause an, der gute Goruneanu ist mit dem Wagen im Frühbringerdienst und wartet dort mit Anima. Lästige und umständliche deutsche Organisiererei; freute mich, daß alles schließlich gut ging, um ¼ 8 waren wir schon in der Kaiserswerther Straße. Goruneanu ging weg und will Pfingstsonntag wiederkommen. Ich packte aus, zeigte meine Schätze, aufgeregt und doch gleichgültig, trank eine Flasche Pfälzer Wein, erzählte etwas und ging müde zu Bett.

    Freitag, 11/6. Morgens um 6 aufgestanden, Aufregung der Abreise, Castro-Rial kam zu meiner unendlichen Freude, ich hatte schon gefürchtet, er sei böse auf mich. Große Liebe zu ihm; dann noch Conde, wir fuhren 7 ¼ zum Flughafen, frühstückten dort noch, Gepäckkontrolle ging gut, meine Befürchtungen wegen des Koffers …

    Eintrag im Buchkontext mit Annotationen lesen

    Genannte Entitäten

    Personen

    Orte