Mittwoch, 11/8 43. Allmählig gut geschlafen nach dem herrlichen Wein (meine letzte Flasche). Morgens Traum von Spanien (Frau ist ein Kind), vormittags etwas über den Nomos geschrieben, Karte von Stapel, der in Salzwedel ist. Telegramm von Duschka, daß sie 18 Uhr kommt; rief noch bei Rugina an. Nach dem Essen geschlafen, todmüde um ½ 6 zum Bahnhof Friedrichstraße, traf nach einigem Suchen Rugina, kam noch eben rechtzeitig, als Duschka ausstieg. Ich hatte furchtbare Herzbeschwerden und war todmüde. Der gute Rugina trug den schweren Koffer (mit den Enten), wir fuhren mit der Stadtbahn nach Lichterfelde West, Rugina blieb zum Abendessen, Duschka erzählte von Cloppenburg und Anima. Anscheinend ist sie bei Wesselings gut untergebracht. Trinken eine Flasche Wermuth. Rugina war rührend, wir sprachen über Gedichte von Blaga, er liebt Hölderlin; ging um ½ 10. Ich ging früh zu Bett.
Mittwoch, 11. August 1943
Tagebucheintrag, Buch 19618
Mittwoch, 11/8 43. Allmählig gut geschlafen nach dem herrlichen Wein (meine letzte Flasche). Morgens Traum von Spanien (Frau ist ein Kind), vormittags etwas über den Nomos geschrieben, Karte von Stapel, der in Salzwedel ist. Telegramm von Duschka, daß sie 18 Uhr kommt; rief noch bei Rugina an. …