Samstag, 25. September 1943

  • Tagebucheintrag, Buch 19618

    . Trotz des Schnupfens behaglich geschlafen, schönes Frühstück mit Duschka, Claire, Jup, letzter Vormittag mit Jup. Will mit ihm nach Olpe fahren. Schöner Brief von Reuschenbach, der Kaffee schicken will, großartig;⁠ Brief eines Herausgebers einer Geschichtslehrerzeitschrift, der meinen Aufsatz über staatliche Souveränität und freies Meer bewundert. Das freute mich doch. Armes Carlchen. Dicker atlantischer Nebel des Sauerlandes. Freute mich über die gute und vernünftige Duschka. Mit Jup herumgelegen, er ist traurig und deprimiert, weil er abreisen muß, hat aber andererseits doch wieder das Bedürfnis nach Berufsarbeit. Wir aßen eine schöne Ente zu Mittag und tranken Wein dazu, dann begleiteten wir Jup und Claire zur Bahn, mußten lange warten, Otto Schmitt kam noch, wir brachten die beiden in den überfüllten Zug, Duschka glaubte, Oberheid in einem Abteil gesehen zu haben. Ging todmüde und traurig zurück und schlief von ½ 4 - ½ 7. Frisch und gestärkt aufgestanden, aber immer in Zweifel, las Jordans Demiurg, allmählig doch mit Interesse (habe heute morgen zu früh darüber an Körnchen geschrieben). Schönes Abendessen ohne Wein, dann noch Jordan gelesen, traurig wegen des meckrigen Fräulein Geschke. Um ½ 11 ins Bett, Duschka blieb noch mit den Mädchen auf, bis 1 Uhr. Ich schlief gleich ein.

    Samstag 25/9 43. Trotz des Schnupfens behaglich geschlafen, schönes Frühstück mit Duschka, Claire, Jup, letzter Vormittag mit Jup. Will mit ihm nach Olpe fahren. Schöner Brief von Reuschenbach, der Kaffee schicken will, großartig; Brief eines Herausgebers einer Geschichtslehrerzeitschrift, der meinen Aufsatz über staatliche Souveränität und …

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