Mittwoch, 3/11 43. Wieder um ½ 8 auf, trotz großer Müdigkeit, herumtelefoniert, im Wagen vom Minister zum Lehrter Bahnhof, mit Duschka, Augen der Opfer gesucht. Dann zum Friseur, zu Siebert, 1 ½ über die Nachfolge Bruns, soll also Januar anfangen zu lesen, lächerlich, in großer Eile mit der U-Bahn (sah Spranger, scheußlich) zum Breitenbachplatz, Duschka abgeholt, mit ihr zu Jessen zum Mittagessen, Jessen
blieb aber im Bett, wir aßen sehr nett, mit den beiden Jungens, unterhielten uns nett mit Frau Jessen, guter Rotwein, gingen um ½ 4 weg, todmüde eine Stunde geschlafen, in Duschkas Zimmer und Bett, dann zum Eden-Hotel, wo wir Goruneanu und seinen Freund, den rumänischen Militärattaché, trafen. Goruneanu hat sich verlobt, traurige Situation, Angst vor den Russen. Widerwillen vor der Atmosphäre eines solchen Hotels. Über Amerikanismus. Um ½ 9 wieder nach Hause, mit Popitz noch eine Flasche Weißwein getrunken, um 2 todmüde zu Bett.