Sonntag, 21/11 43. Stand nicht auf, Jup fuhr schon um 6 Uhr, Duschka und Claire standen auf und machten ihm Kaffee. Schlief bis 10 Uhr, arbeitete etwas nach dem Frühstück an meinem französischen Vortrag für Lissabon, eigentlich lächerlich und kümmerlich. Diese Anstrengung. Aber es ging einige Seiten vorwärts; fand aber nicht den französischen Vortrag über Land und Meer, den ich suchte. Wer weiß, wozu es gut ist. Nach dem Essen mit Ännchen wieder über den Nordabhang des Saleys und über die Basaltgrube zurück. Sie sprach aber wenig und log mich an, daß sie in ein Blindenkonzert gehen wollte. In Wirklichkeit ging sie mit Fräulein Geschke zu Käthe Schmandt. Ich ruhte etwas aus und arbeitete dann wieder, abends schönes Abendessen mit Tee, ich trank dazu eine Flasche Wein. Die arme Claire will noch diesen Abend nach Cloppenburg reisen, weil Clara-Luischen Scharlach hat. Ich schrieb dann noch etwas, bis 11 ½ Uhr, um 12 zu Bett, mit Duschka, die ich noch etwas wärmte. Traurig über die Entfremdung Ännchens.
Sonntag, 21. November 1943
Tagebucheintrag, Buch 19618
Sonntag, 21/11 43. Stand nicht auf, Jup fuhr schon um 6 Uhr, Duschka und Claire standen auf und machten ihm Kaffee. Schlief bis 10 Uhr, arbeitete etwas nach dem Frühstück an meinem französischen Vortrag für Lissabon, eigentlich lächerlich und kümmerlich. Diese Anstrengung. Aber es ging einige Seiten vorwärts; fand …