Donnerstag, 25. November 1943

  • Tagebucheintrag, Buch 19618

    . Bis 11 im Bett, gut ausgeruht, eine behagliche Viertelstunde, gefrühstückt, an der Sparkasse 2000 Mark abgehoben, mit Paul Ostermann gesprochen (zu nachgiebig, nachher war ich erdrückt vor Scham), bei Ostermann eine Frau Schülau,⁠ aus Berlin, gefragt, was sie wisse. Sie hatte gehört, daß die Züge nicht nach Berlin hineinfahren. Jetzt sitze ich also wieder hier, ohne Nachricht. Duschka bereitete ihre Abreise nach Cloppenburg vor, machte mir ein herrliches Mittagessen, Schweineschnitzel, nachher geschrieben, zur Post, Duschka begleitet, in der nebligen Novemberdämmerung, wie ein Knabe herumgegangen, durch dieses grauenhafte, häßliche Dorf. Brief von Maiwald, der sonderbar ist.⁠ Eigentlich wäre es schön, so zu leben, wenn der Haushalt besser wäre. Abends schönen Wein getrunken (Rotwein) mit Duschka, Ännchen und Üssie nett unterhalten, aber Ännchen ging zu Fräulein Geschke und Schneiders; wie traurig. Duschka packte ein, gab ihr noch einen Schnaps.

    Donnerstag, 25/11 43. Bis 11 im Bett, gut ausgeruht, eine behagliche Viertelstunde, gefrühstückt, an der Sparkasse 2000 Mark abgehoben, mit Paul Ostermann gesprochen (zu nachgiebig, nachher war ich erdrückt vor Scham), bei Ostermann eine Frau Schülau, aus Berlin, gefragt, was sie wisse. Sie hatte gehört, daß die Züge …

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