Mittwoch, 21. April 1943

  • Tagebucheintrag, Buch 19618

    . Ap. 6.10 (Weisheit und Geist des Stephanus, der gegen Moses und das Gesetz spricht).⁠ Herrliches Wetter, alles in Blüten; Ap. 7,24 (Moses sah einen unrecht leiden).⁠ Gleichgültig in Erwartung der spanischen Reise, glücklich, nicht in spanischer Sprache sprechen zu müssen, sehr behaglich. An dem Aufsatz Über die westliche Hemisphäre korrigiert. Aber doch müde und abulisch.⁠ Nach dem Essen etwas geschlafen, den Vortrag für die Säkularfeier abgesagt, auf Goruneanu gewartet. Hoffentlich bringt er Kaffee. Das tat er zwar nicht, aber er war nett, zügelte seinen pro-amerikanischen Affekt, rührend (vor ihnen spreche ich, wie vor der Ewigkeit), tranken eine Tasse Kaffee. Blieb bis gegen 7 und gab mir für morgen abend 3 Karten. Das Gespräch regte mich an. Korrigierte noch etwas über Freundschaftslinien.⁠ Nach dem bescheidenen Abendessen herumgelegen, mit Duschka geplaudert, die sehr müde war, überlegt, wen man für Ostersonntag Mittag einladen kann. Um 10 müde zu Bett; Léon Bloy über den Märtyrertod des guten Edmond;⁠ tröstlich. Duschka fand Wilhelm Neuß sehr pfaffisch. Ist er auch; Bruno Brehm: monoman.

    Mittwoch, 21/4 43. Ap. 6.10 (Weisheit und Geist des Stephanus, der gegen Moses und das Gesetz spricht Und sie vermochten nicht zu widerstehen der Weisheit und dem Geiste, aus welchem er redete.). Herrliches Wetter, alles in Blüten; Ap. 7,24 (Moses sah einen unrecht leiden Und …

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