Montag, 26/7 43. Wieder ein glücklicher Vormittag, wie langmütig ist Gott. Ahlmann rief an (Nancy Nachtigal und Frau Hahm) und teilte die Entlassung Mussolinis mit. Sprach mit Duschka darüber. Tief ergriffen. Erinnerte mich des Gesprächs mit ihm. In dem Magazin der Bibliothek war ich sofort wieder abgelenkt. Holte mir Bruno Bauers „Rußland und das Germanentum“, großartiger erster Eindruck, stärkte mich für die schwierige Vorlesung, die aber gut vorüber ging (Gerichtsherrlichkeit), nachher 2 Fleißprüfungen, darunter ein Ukrainer. Während der Vorlesung Alarm, ließ mich aber nicht unterbrechen. Erleichtert nach Hause, ausgestreckt, nichts getan, Weber-Schumburg angerufen, Appel kam auch zur Stunde, aßen zu Abend, tranken 4 Flaschen Wein, nette Unterhaltung, aber es war doch nicht das richtige. Traurig zu Bett. Optimistische Grenzen. Unter-bewußt: Der unverschämte Kerl am Telefon (17/7) war bestimmt Keiper!
Montag, 26. Juli 1943
Tagebucheintrag, Buch 19618
Montag, 26/7 43. Wieder ein glücklicher Vormittag, wie langmütig ist Gott. Ahlmann rief an (Nancy Nachtigal und Frau Hahm) und teilte die Entlassung Mussolinis mit. Sprach mit Duschka darüber. Tief ergriffen. Erinnerte mich des Gesprächs mit ihm. In dem Magazin der Bibliothek war ich sofort wieder abgelenkt. …