Mittwoch, 25/8 43. Früh wach und befürchtet, aussteigen zu müssen. Um ½ 6 in Hagen, das viele Gepäck, fand einen Mann, der es uns in den Zug nach Plettenberg trug. 7.12 von Hagen nach Plettenberg gefahren, Duschka schlief, fuhr die Lenne herauf, Rückkehr in die Heimat zum Namenstag der Mutter. ½ 9 angekommen, fand gleich einen Mann, der das Gepäck nach Hause brachte, erschien dort und wurde freundlich aufgenommen. Todmüde von 10-1 geschlafen, allmählig wach, heftige Bauchschmerzen. Nachmittags um 5 mit Duschka zum Grab der Mutter, wunderschön, Blick auf die Berge, einen Augenblick Gefühl des Entronnenseins, aber die Welt geht weiter und die neuen Schwierigkeiten fangen jetzt erst an. Beruhigt und gestärkt nach Hause, gut zu Abend gegessen, Ännchen spendierte eine Flasche Rotwein, wir sprachen noch lange im Musikzimmer über das Musikthema, das Ännchen ihren Schülern gegeben [hat] (eine spätromantische Sache von ). Sah, daß die Kinder alle schon durch den Flieger verändert sind, wie traurig ist das. Müde zu Bett.
Mittwoch, 25. August 1943
Tagebucheintrag, Buch 19618
Mittwoch, 25/8 43. Früh wach und befürchtet, aussteigen zu müssen. Um ½ 6 in Hagen, das viele Gepäck, fand einen Mann, der es uns in den Zug nach Plettenberg trug. 7.12 von Hagen nach Plettenberg gefahren, Duschka schlief, fuhr die Lenne herauf, Rückkehr in die Heimat zum Namenstag …