Donnerstag, 26. August 1943

  • Tagebucheintrag, Buch 19618

    . Lang geschlafen, im Bett Tee gefrühstückt, herrlich, Plettenberger Heimat, das Klopfen der Hämmer. Ein paar Briefe geschrieben (an Weber-Schumburg), brachte sie zum Kasten, traf Duschka und Üssie, mit ihr bei Gerke, die uns Traubensaft gab und sehr nett war, sich auf den Besuch von Jupp freute. Nach dem Essen wieder geschlafen, bis 5, Kaffee getrunken und viele Briefe geschrieben. So hängt man wieder in den Netzen. Herr gib uns blöde Augen. Abends kam die Zwangseinquartierung aus Dortmund,

    ein Fräulein von der Reichsärztekammer; fremd, traurig, Straubinger-Bolschewismus,⁠ bedrückt von der Zerstörung Deutschlands, nach dem Essen noch einen Schnaps getrunken, im Musikzimmer geplaudert, mit Üssie und Ännchen, die aber sehr nervös war. Dann mit Duschka zu Bett, Koitus.

    Donnerstag, 26/8 43. Lang geschlafen, im Bett Tee gefrühstückt, herrlich, Plettenberger Heimat, das Klopfen der Hämmer. Ein paar Briefe geschrieben (an Weber-Schumburg), brachte sie zum Kasten, traf Duschka und Üssie, mit ihr bei Gerke, die uns Traubensaft gab und sehr nett war, sich auf den Besuch …

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