Montag, 30/8 43. Um 9 zum Frühstück ohne Kaffee, Ännchen war nett und wollte eine Aussprache wegen des Übens. Sprach ich von der Taktlosigkeit der Geschke, von den Klagen der Mutter vor einem Jahr. Dann ging ich in den Saley, es war Nebel und Regen, schöner beruhigender Spaziergang, um ½ 11 wieder zu Hause, Brief von Schranz, der mich in rührender Weise einlädt, von Werner Weber aus Leipzig, brachte den Brief an ihn zur Post, Einschreiben, wieder nach Hause zurück.
Freude daran, nichts zu denken. Morgens geträumt: Frau Goruneanu telefoniert. Scheinbar ist er nicht gestorben. Nachmittags geschlafen, Tee getrunken, Spaziergang, Briefe geschrieben, die Zeit ist wie nichts vergangen, wartete auf Besuch von Jup, abends kein Wein, Mineralwasser, früh zu Bett, während Duschka noch an Gilles schrieb. Behaglich, zu viel, überhaupt nichts gedacht; verliebt in Duschka, korrigierte den Nomos, Rückfall in das Alte.