Mittwoch 29/9 43. Bis 10 im Bett. Traum: ich bin bei Popitz im Luftschutzkeller, in Berlin, es schlägt ein, Traurigkeit, daß ich hingegangen bin; nachher Traum: In einem Laden, wo ich Papier und Klebstoff kaufe, nett bedient worden, aber irgendwie dumm und lächerlich. Frühstückte und las: Altheim, Dagobert Frey, vieles andere, sehr zufrieden, trotz der kalten Füße. Gutes Mittagessen, nachher nicht zu Bett, um 3 Tee getrunken mit Schranz und Frau Senge, Niermann kam auch, hatte das Gefühl, lächerlich zu sein, machte einen Spaziergang mit Niermann zum Forsthaus, über alles mögliche zu viel geredet, schließlich natürlich Konrad Weiß. Um ½ 7 zu Hause, umgekleidet, wir wurden gefahren, schönes Abendessen, wieder rheinhessischer Wein getrunken, mit Niermann und Frau Senge, aber sehr müde, die amerikanischen und englischen Flieger flogen 1 Stunde hindurch über uns weg, Alarm, dachte mit Entsetzen an Berlin und die Möglichkeit, dort zu sein. 11 zu Bett.
Mittwoch, 29. September 1943
Tagebucheintrag, Buch 19618
Mittwoch 29/9 43. Bis 10 im Bett. Traum: ich bin bei Popitz im Luftschutzkeller, in Berlin, es schlägt ein, Traurigkeit, daß ich hingegangen bin; nachher Traum: In einem Laden, wo ich Papier und Klebstoff kaufe, nett bedient worden, aber irgendwie dumm und lächerlich. Frühstückte und las: Altheim, …