Dienstag, 26/10 43. Geschlafen, aber immer etwas krank, Schmerzen im Rücken, rechts an den Rippen. Duschka schlief gut aus und war wieder fleißig; ich schrieb einen Brief an Fräulein Hasbach, an Frau Hahm (die Großbotschaft von Christian Günther), an den armen Holländer, für den Bruder von v. d. Heyden, telegrafierte an Adams wegen Portugal und Spanien. Mit der Kleinbahn nach Lettmecke, Üssie abgeholt. Nach dem Essen etwas geschlafen und ausgeruht, um 5 Kaffee, alles war gegen Ännchen, was mir leid tat, obwohl die Geschke eklig ist. Ich machte einen schönen einsamen Spaziergang zum Eschen.
Denke mit Entsetzen an die Reise nach Berlin und den Aufenthalt dort. Setzte mich an den Tisch und schrieb etwas, während Duschka Entenbraten machte. Herrliches Abendessen unter dem Vorwand, meinen Namenstag zu feiern, schöner Wein dazu getrunken, aber leider saß die meckrige Giftspinne immer mit am Tisch und krallte sich an Ännchen. Ich ging um 11 zu Bett, Duschka spülte noch, sprach mit Claire und Üssie. Traurig zu Bett.